Diese 8 Faktoren beeinflussen die Performance Ihrer Webseite

Welche Hürden Ihre Webseite auf dem Weg durch das Internet bis zum Besucher nehmen muss

Jeder wünscht sich eine gute Performance der Webseite. Sie soll quasi sofort Zack! da sein, wenn man die URL aufruft. Auch Google wünscht sich das und bevorzugt in den Suchergebnissen konsequent Seiten, die vor allem mobil-optimiert sind.

Ein guter Grund, sich einmal anzuschauen, welche Faktoren denn nun genau die Lade- und Darstellungsgeschwindigkeit einer Webseite beeinflussen und wo man optimieren kann.

1. Das Hosting Ihrer Webseite

Ausgangspunkt für Ihre Webseite ist der Webserver. Hier wohnt Ihre Webseite und wartet auf die Auslieferung. Je schneller der Server auf Anfragen von Besuchern reagiert, desto besser für Ihre Webseite. Also Augen auf bei der Suche nach Hostinganbietern und Vorsicht bei vermeintlich günstigen Hostingangeboten.

2. Das verfügbare Traffic-Volumen

Gerade bei günstigeren Hosting-Tarifen teilt sich Ihre Webseite möglicherweise den Server mit vielen anderen Webseiten. Sind darunter Seiten, die viele Besucher haben, kann das zu Spitzenzeiten auch die Performance Ihrer Webseite negativ beeinflussen. Auch wenn Ihre Webseite viele Besucher hat, aber das Traffic-Volumen begrenzt ist, werden Besucher ausgebremst. Wie bei einem volumenbasierten Datentarif beim Handy gilt: Ist das Volumen aufgebraucht, surft man langsamer.

3. Die Geschwindigkeit der Internetverbindung

Den größten Einfluss hat die Art der Internetverbindung, das heißt die Art der Datenübertragung. Je weniger Bits pro Sekunde übertragen werden können, desto länger brauchen die Bits Ihrer Webseite, bis sie alle im Browser auf dem Endgerät angekommen sind. Und je mehr Bits Ihre Webseite hat, nun ja, Sie ahnen es bereits. Glücklicherweise lässt sich das mit den nächsten beiden Punkten steuern

4. Die Technologie der Webseite

Es gibt eine Vielzahl von Systemen, mit denen Webseiten erstellt werden können. Immer noch geläufig sind Content-Management-Systeme (kurz CMS), wie etwa WordPress, um Webseiten zu entwickeln und zu gestalten. Einige dieser Systeme sind dazu gedacht, es speziell technisch weniger versierten Nutzern zu erleichtern, eine eigene Webseite aufzubauen. Andere wiederum richten sich eher an Nerds und Coder bzw. eben an echte Web-Entwickler. Einfach gesagt: je niedriger die Einstiegshürde eines Systems für ungeübte Nutzer, desto mehr negative Auswirkungen hat dies in der Regel auf die Performance der Webseite. Der Preis für ein leicht zu bedienendes CMS ist eben häufig fehlende Optimierung und viel Drumherum, das Sie vielleicht gar nicht einsetzen, aber Ihre Webseite trotzdem mitschleppt. Da die Grundsprachen des Webs eben HTML und CSS sind, kann man sagen: jede einfache statische Webseite hängt Ihre aufgeblasene Einfach-so-Baukasten-Seite locker ab. Beachten Sie also bei der Wahl der Werkzeuge, was Sie wirklich benötigen, oder überlassen Sie es einem Spezialisten, der Ihre Anforderungen kennt.

5. Das Web-Design und der Inhalt

Neben der Technologie unter der Haube beeinflussen auch das Design und der Inhalt der Seite selbst die Geschwindigkeit. Denn: Der Browser muss Ihre Webseite sozusagen malen. Je mehr Details es dabei zu beachten gilt, und je genauer diese Details gezeichnet werden müssen, desto länger dauert es. Verwenden Sie viele und noch dazu sehr große Bilder? Nun, diese müssen auch geladen, übertragen und dargestellt werden (dazu kommen wir noch in Punkt 7). Ein schlichtes, elegantes Design bietet viele Vorzüge. Es kann leicht auf allen möglichen Endgeräten dargestellt werden; es benötigt nicht viele Details die übertragen und gemalt werden müssen; und es ist gut lesbar und verständlich. Keep it simple – auch für die Performance.

6. Plugins und Widgets

Besondere Funktionalitäten benötigen besondere Lösungen. So genannte Plugins bieten Ihnen besondere Darstellungsarten (wie beispielsweise Bildergalerien), umfangreiche Interaktionen (wie etwa Merkzettel) oder auch technische Erweiterungen unter der Oberfläche (z. B. Einstellungen für die Suchmaschinenoptimierung oder Tracking Ihrer Besucher). Jedes dieser Plugins bringt eigene Programme, Stilvorgaben und Gestaltungselemente mit, die Ihre Webseite immer weiter zunehmen lassen. Kommen dann noch praktische Widgets hinzu, wie beispielsweise Kalender-Einbindungen oder Ihre Bewertungen aus Google, wird es noch mehr. Das bedeutet: es ist sinnvoll, sich im Vorfeld genau zu überlegen, was wirklich sinnvoll und Ihrer Sache dienlich ist.

7. Anzahl der Dateien, Dateitypen und Dateigrößen

Das bringt uns direkt zu den Dateien. Letztlich sind alle Bestandteile Ihrer Webseite Dateien, die vom Webserver (siehe Punkt 1) abgeholt werden müssen. Dazu gehören HTML-Dateien mit der Struktur des Contents, CSS-Dateien mit Beschreibungen zum Aussehen des Contents, Skript-Dateien mit zusätzlichen Funktionen, Fotos, Texte, Logos, Icons, Schriften und so weiter. Und all das muss beim Server abgeholt und über die Internetverbindung, Bit für Bit, zum Endverbraucher transportiert werden. Jede einzelne Datei kostet Zeit beim Aufruf, beim Übertragen und bei der Darstellung … und verlangsamt damit Ihre Webseite. Weniger ist darum mehr. Achten Sie darauf, nur relevanten Content auf Ihrer Webseite zu haben, und ihn erst dann aufzurufen, wenn er angefragt oder zu sehen ist.

8. Browser

Endlich ist Ihre Webseite im Browser angekommen. Fast geschafft.

Im Browser wird Ihre Webseite dargestellt. Die Browser gehen dabei unterschiedlich vor, weil sich Ihre so genannten Engines unterscheiden. Außerdem erledigt der Browser eventuell noch Dinge drum herum, wie z. B. die Unterdrückung von Werbung. Durch diese beiden Faktoren, aber auch bedingt durch die Performance des verwendeten Smartphones oder Computers, werden Webseiten unterschiedlich schnell (und manchmal auch etwas unterschiedlich aussehend) dargestellt.

Tipp: Sie können z. B. mit Hilfe von Google Analytics herausfinden, welche Browser die Besucher Ihrer Webseite verwenden.

Spezialist sein oder einen kennen

Sie sehen: Die Performance Ihrer Webseite lässt sich schon ab der Planung beeinflussen. Dabei gibt es eine Reihe von Faktoren, von denen Sie die meisten direkt in der Hand haben oder über die Auswahl geeigneter Anbieter steuern können.

Kurz gesagt: Entweder kennen Sie sich selbst gut aus, oder Sie wenden sich an einen Spezialisten, der Sie unterstützt. Dann haben Sie nämlich nicht nur bald eine für ihre Ziele optimierte Webseite, sondern auch jederzeit die Hände frei für Ihr Kerngeschäft.

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Bildquelle: Foto von Nicolas Hoizey auf Unsplash.

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Dr. Marc Oliver Orth

Dr. Marc Oliver Orth

Senior Business Development Manager bei der Schlüterschen mit den Schwerpunkten Online-Vermarktung, Web-Technologien, Wissenstransfer sowie Illustration und Visualisierung.

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