Call to Action – So animieren Sie Ihre Kund:innen zum Handeln

Call to Actions können Sie vielseitig einsetzen. Wo Sie aber auf keinen Fall fehlen sollten? Auf Ihrer Webseite!

Wir klären auf, was ein Call to Action ist, was AIDA damit zu tun hat und wie Sie in 5 Schritten einen Call to Action formulieren.

Aber beginnen wir ganz vorne: Was ist ein Call to Action (kurz CTA)? Ein Call to Action ist eine Handlungsaufforderung an Ihre Leser:innen. Diese Aufforderung kann unterschiedlich formuliert sein, je nachdem, in welchem Kontext sie platziert wird. Eine klassische Variante ist die Kontaktaufnahme. Entweder sollen die Leser:innen direkt anrufen, schriftlich den Kontakt aufnehmen oder sich einen Termin buchen.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, mit einem Call to Action direkt einen Kauf zu verbinden. Oder das Abonnieren eines Newsletters. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig, je nachdem, welches Ziel Sie verfolgen und in welchem Zusammenhang Sie den Handlungsaufruf positionieren.

Bestimmt sind Ihnen die vielen bunten Buttons wie „Jetzt kaufen“ oder „Jetzt mehr erfahren“ auf Webseiten oder Kontaktformularen schon aufgefallen – das und nichts anderes sind CTA-Buttons.

Hier zwei Beispiele: 

Call to Action Beispiel
Call to Action Beispiel

CTA und der Ursprung vor über 100 Jahren

AIDA sagt Ihnen etwas? Wir meinen hier nicht das große Kreuzfahrtschiff, das um die Weltgeschichte düst sondern DIE Werbeformel schlechthin aus dem Marketing. Diese Formel hatte ihren Ursprung bereits 1898. Damals wussten Marketing-Fachleute bereits, wie Käufer:innen ticken und wie man am besten zu ihnen durchdringt. Lassen Sie uns noch einmal gemeinsam einen Blick auf diese Formel werfen.

AIDA Call to Action

Das beinhaltet die AIDA-Formel:

Zu allererst brauchen Sie die Aufmerksamkeit Ihrer potentiellen Kund:innen. Durch ein interessantes Thema, eine spannende Überschrift oder ein attraktives Angebot gelangen die Besucher:innen auf Ihre Webseite. Diese Aufmerksamkeit gilt es nun, in Interesse umzuwandeln. Liefern Sie auf Ihrer Webseite Inhalte und Informationen, die Ihre Leser:innen fesseln. Sie sollten genau das zu bieten haben, wonach Ihre potentiellen Kund:innen gesucht haben.

Nachdem Sie es geschafft haben, die Leute nicht nur auf Ihre Seite zu bekommen, sondern sie auch dort zu halten, sind wir in Stufe drei angelangt. Jetzt geht es darum, eine Situation zu beschreiben, die einen dringlichen Wunsch in den Leser:innen auslöst. Das Bedürfnis, ein Problem zu lösen. Oder einfach den Wunsch nach einer Veränderung.

So weit so gut. Ihre potentiellen Kund:innen können es kaum erwarten, ihrem Ziel einen Schritt näher zu kommen. Ihr Bedürfnis zu befriedigen. Sich einen Wunsch zu erfüllen. Genau an dieser Stelle müssen Sie ihnen die Möglichkeit geben, den letzten Schritt gehen zu können: zu handeln.

Ob es das Buchen einer Dienstleistung ist, der Kauf eines Produkts, das Terminieren eines Gesprächs. Auf Aufforderung zur Handlung – der Call to Action – sollte auffällig dargestellt und präzise formuliert sein.

Beispiele für gute Call to Actions:

  • Jetzt (Newsletter) abonnieren!
  • Jetzt anmelden!
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  • Jetzt ausprobieren!
  • Loslegen!
  • Los geht’s!
  • Abonnieren!
  • Ich möchte Kontaktaufnehmen!
  • Aktiv werden!
  • Instagram Profil besuchen!
  • ….

In 5 Schritten zum effektiven Call to Action

Ja, Sie möchten bewirken, dass Ihre potentiellen Kund:innen auf den Button drücken. Was Sie aber nicht möchten, ist, zu aufdringlich zu sein. Das könnte Leser:innen verjagen. Niemand möchte sich bevormundet fühlen. Es erfordert ein wenig Fingerspitzengefühl, überzeugend und auffordernd zu wirken, ohne dabei über das Ziel hinauszuschießen und Ihre Interessent:innen abzuschrecken.

Auf der anderen Seite dürfen Sie auch nicht zu zaghaft sein in Ihrer Formulierung. Ein schwammiges „Falls Sie mehr Erfahren wollen würden, könnten Sie jetzt hier klicken“ wird Ihnen nicht weiterhelfen. Diese Tipps zeigen Ihnen, wie Sie bei der Formulierung und Platzierung Ihres Call to Action vorgehen sollten, um möglichst viel Erfolg damit zu haben.

  1. Formulierung

Ein Call to Action sollte kurz und präzise sein. Versuchen Sie, sich auf maximal fünf Wörter zu beschränken. Bringen Sie die Handlungsaufforderung auf den Punkt. Achten Sie dabei unbedingt auf die Sprache Ihrer Zielgruppe. Je nach Altersgruppe reagieren Ihre Leser:innen auf andere Wörter.

  1. Handlungsaufforderung

Vermitteln Sie klar und deutlich, was Sie Ihren Interessent:innen bieten, wenn sie den Button klicken. Stellen Sie den Mehrwert heraus. Mithilfe einer zeitlichen Begrenzung oder einer künstlichen Verknappung können Sie das Gefühl vermitteln, dass Ihre Leser:innen etwas verpassen, wenn sie sich nicht rechtzeitig entscheiden.

  1. Platzierung

Platzieren Sie Ihren CTA Button an verschiedenen Stellen auf Ihrer Website. Im Kopfbereich der Startseite sollte er gut sichtbar oben rechts in der Ecke angeordnet sein. Warum? Weil wir diesen Bereich als Ankerpunkt sehen und ihm somit instinktiv eine besondere Rolle zuweisen.

Je nach Kontext bietet sich nach einem Textabschnitt und auch am Ende der Seite an, um weitere Buttons zu platzieren.

  1. Farben

CTA Buttons müssen und sollen auffallen! Verwenden Sie deshalb unbedingt eine Farbe, die sich von den übrigen auf Ihrer Webseite abhebt. Achten Sie dennoch darauf, dass die Farbe zum Gesamtbild passt und Teil Ihres Corporate Designs ist.

  1. Größe

Der Button sollte groß genug sein, um ihn nicht zu übersehen. Aber auch nicht zu groß, um nicht aufdringlich zu wirken oder zu sehr vom eigentlichen Inhalt der Seite abzulenken.

Profi-Tipp: Merken Sie sich diese Formel, um Call to Action Buttons zu schreiben, die verkaufen.

Call to Action + (größter) Einwand = Umsatz

Warum das funktioniert? Mit dieser Formel setzen Sie die Bedenken außer Kraft, die Ihre Besucher:innen davon abhalten könnten, auf den Button zu klicken. Probieren Sie es doch mal aus!

Call to Action Prozess

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Nele Flenter

Nele Flenter

Sie liebt, was sie tut. Sie ist fasziniert von der Wirkung, die Worte auf jeden einzelnen ausüben. Als leidenschaftliche Texterin kreiert sie Content, der zum Nachdenken anregt, inspiriert, Emotionen weckt und Mehrwert liefert. Insbesondere beim Verfassen von Blogartikeln geht sie gerne in die Tiefe und beschäftigt sich ausführlich mit einem Thema. Beim Texten für das Onlinemarketing-Segment achtet sie darauf, ihre Leser:innen metaphorisch an die Hand zu nehmen und auf Augenhöhe durch ihre Texte zu leiten.

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