Die größten SEO-Fehler Teil 1 – Content

So lassen sich SEO-Fehler vermeiden. Suchmaschinenoptimierung (SEO) gehört zu den wichtigsten Maßnahmen, um eine wirklich erfolgreiche Webseite zu führen. Das Prinzip dahinter wird schnell klar – bevor die Kunden auf Ihre Seite gelangen, müssen sie erstmal von ihr erfahren. Natürlich können Sie auch in Ihrem Laden, auf den Firmenautos und auf Flyern den Hinweis zu Ihrem Webauftritt platzieren, aber die erfolgreichste Methode ist noch immer, wenn Kunden Sie über eine Suchmaschine finden. Mit SEO-Maßnahmen können Sie aktiv beeinflussen, wie gut man Ihr Unternehmen online findet. In unserer kleinen Reihe stellen wir Ihnen die verschiedenen Bereiche vor und welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten.

Auftakt Content

Bilder, Texte, Videos – es sind die Inhalte, die Ihre Kunden auf Ihrer Webseite interessieren. Aber wussten Sie, dass Ihre Inhalte auch das Ranking bei den Suchmaschinen beeinflussen? Suchmaschinen wollen ihren Kunden, den Suchenden, die besten Ergebnisse liefern – deshalb werten Sie den Content von Webseiten aus. Damit das auch richtig klappt und sie zusätzlich gut gefunden werden, dürfen Ihnen diese SEO-Fehler bei Ihren Inhalten nicht passieren:

 

Die sieben größten SEO-Content Fehler

1. Überschriften-Chaos

Dieses Missgeschick ist ein richtiger Klassiker: Fügen wir Text in unsere Webseite ein, können wir dafür verschiedene Schriftgrößen und HTML-Überschriften nutzen. Diese beginnen bei H1, der größten Überschrift, und werden mit H2, H3 und so weiter immer kleiner. Das dient wiederum den Suchmaschinen als Hilfe. Sie verstehen so, worum es in dem Text geht, wo er anfängt und endet. Eine Unterscheidung in Überschriften und Zwischenüberschriften. Die zwei großen Fehlerquellen liegen darin, dass oft nicht mit der H1 gestartet wird, oder dass auf eine H1 eine H3-Überschrift folgt. Für die Suchmaschinen ist so eine Inkonsequenz ein Marker für einen schlechten Text, denn sie können ihn so nicht richtig „auslesen“.

 

2. Keywords nicht hervorheben

Nutzen Sie in Ihren Webseiten-Texten Hervorhebungen wie Unterstreichungen, kursive oder fette Schrift? Dann sind Sie schon auf dem richtigen Weg, denn so wird der Text für Leser spannender und leichter zugänglich. Aber auch die Suchmaschinen haben ein Auge auf die Formatierung Ihrer Texte. Versuchen Sie daher, auch Keywords zu markieren. So verstehen Leser und Suchmaschinen, welche Inhalte in Ihrem Text das Thema angeben. Aber Vorsicht: Markieren Sie nicht einfach alle Keywords. Der Text muss weiter gut lesbar sein. Setzen Sie dabei lieber auf ausgewählte Textstellen und streuen Sie notfalls das Keyword noch mit ein.

 

3. Thin Content

Kopiert, zu kurz oder schlecht übersetzt: Es gibt auch Inhalte, die eine Positionierung in den Suchmaschinen verschlechtern können. Der sogenannte „dünne Content“ bezieht sich auf Texte, die aus verschiedenen Gründen als minderwertig eingestuft werden. Dabei können es zu kurze Texte sein, oder solche, die z.B. schlecht übersetzt wurden. Auch kopierte Texte kommen schlecht an – versuchen Sie lieber eigene Formulierungen zu finden. Was gar nicht geht, sind automatisch erzeugte Texte. Dabei werden Programme mit Keywords gefüttert, um diese dann in einen nichtssagenden Text zu verwandeln. Suchmaschinen sind mittlerweile so gut, dass sie diese Inhalte erkennen können – also lieber Finger weg davon.

Was genau wird als Thin Content eingestuft?

Um eine möglichst positive Nutzererfahrung zu verwirklichen, setzt der Suchmaschinen-Gigant auf hochwertigen Content. In der Praxis heißt das, dass gut befüllte Webseiten mit echtem Mehrwert besser gelistet und damit auch gefunden werden, als solche mit „schlechten“ Inhalten.

4. Fehlende Beschreibung

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass bei jedem Google-Treffer eine kleine Beschreibung der Webseite steht? Diese Description soll den Suchenden kurz und klar darlegen, um was für eine Webseite es sich handelt. Sie ahnen vielleicht schon, worauf es auch hier ankommt: Klare Informationen. Dabei sollten Sie versuchen, ihre wichtigsten Hashtags einzusetzen – aber ohne, dass es den Text schlecht lesbar macht. Nutzen Sie nur Ihre Top 3 Tags. Außerdem darf die Beschreibung nicht zu lang sein.

 

5. (Zu) Lange Domain-Namen

www.wir-machen-die-digitalisierung-für-sie-einfach.de klingt nicht gut, oder? Weil es eben zu lang ist. Niemand will heute noch einen so langen Domainnamen eingeben. Versuchen Sie den Namen Ihrer Webseite daher unbedingt so kurz wie möglich zu halten. Präzise, aber nicht ausschweifend. Das passiert besonders oft bei Unterseiten.

Profi-Tipp: Versuchen Sie auch ein Keyword in dem Namen unterzubringen – aber nicht auf Kosten der Länge.

 

6. Keine Bildoptimierung

Bilder sind ein wichtiger Bestandteil hochwertiger Webseiten. Natürlich sollen sie eine gute Qualität haben, den Nutzern gefallen und einen Mehrwert beinhalten. Sie beeinflussen aber auch stark das Ranking. Zu große Bilddateien sorgen für eine lange Ladezeit. Das kann besonders bei mobilen Nutzern schlecht ankommen – im Schnitt geben wir einer Seite drei Sekunden Ladezeit, bevor wir sie wieder verlassen. Neben den Endgeräten müssen aber auch die Suchmaschinen mit den Bildern arbeiten können. Trotz voranschreitender Technologien müssen wir Google und Co. mitteilen, was auf dem Bild zu sehen ist. Das geschieht durch die Bildbeschreibung, den Alt-Tags. Diese geben wir an, wenn wir ein neues Bild auf unserer Seite platzieren. Dort sollten nicht nur genaue Beschreibungen, sondern im besten Fall auch die Keywords zu finden sein. Ganz wichtig: Verzichten Sie bei der Benennung auf den Unterstrich und nehmen Sie stattdessen den Bindestrich.

Einfach online erfolgreich

Sie brauchen Unterstützung bei der Beseitigung von Fehlern Ihrer Inhalte? Kein Problem. Wir beraten Sie gern, analysieren Ihre Inhalte und empfehlen Ihnen unsere vielseitigen Webseiten- und SEO-Services, damit Sie stets auf der sicheren Seite sind.

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Tamara Bresler

Tamara Bresler

Redakteurin bei der Schlüterschen und Online-Marketing-Expertin für die Themen Content Marketing, Storytelling und Personalmarketing.

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