Die 6 größten Fehler bei der Online-Bewerbersuche

Unternehmen möchten die besten und motiviertesten Mitarbeiter:innen für offene Stellen finden. Ausgesucht werden sie meistens über klassische Bewerbungsverfahren: Die Bewerber:innen schicken ein Bewerbungsschreiben und werden danach bestenfalls zum persönlichen Gespräch eingeladen.

Aber was bewegt die Bewerber:innen, sich bei einer Firma zu bewerben? In erster Linie ist das eine überzeugende Stellenanzeige mit aussagekräftigen Informationen. Kombiniert mit der ansprechenden Darstellung und Online-Präsenz des Unternehmens. Beide Faktoren bestimmen die Wahrnehmung des Unternehmens und beeinflussen maßgeblich, ob es viele, wenige oder im schlechtesten Fall keine Bewerber:innen gibt.

Deshalb sollten Sie diese Fehler bei der Mitarbeiter:innensuche möglichst vermeiden:

1. Nicht online zu suchen

Schreiben Sie ihre Stellenangebote noch immer nicht online aus, sollten Sie das schnell ändern. Der Großteil an Bewerber:innen nutzt Google bei der Suche nach offenen Stellen und informiert sich in sozialen Medien über potenzielle Arbeitgeber:innen. Für kleine und mittlere Unternehmen bietet sich daher die Bewerbung offener Stellen in Suchmaschinen (SEA) oder die Anzeigenwerbung auf beliebten Social Media Plattformen wie Facebook oder Instagram besonders an. Außerdem sollten Sie mit Ihrer Stelleanzeige nicht nur online auffindbar sein, sondern auch Teile des Bewerbungsverfahrens digital ermöglichen. Ersparen Sie Bewerber:innen den Ausdruck der Unterlagen und den Weg zum Briefkasten: Angebote wie den Upload von Anschreiben, Lebenslauf oder Arbeitsproben erleichtern den Prozess deutlich und führen so zu mehr Bewerbungen.

 

2. Fehlende Informationen zum Ablauf

Für viele Jobsuchende ist es wichtig, dass aus der Stellenausschreibung hervor geht, wie der gesamte Bewerbungsprozess abläuft. Zu welchem Zeitpunkt wird die neue Stelle besetzt? Bis wann kann man sich bewerben? Wann kann man mit einer Rückmeldung rechnen? Wo kann man sich bei Rückfragen melden?

Gerade dann, wenn man auf eine Rückmeldung zu seiner Bewerbung wartet. Dazu sollte eine Ansprechperson mit Kontaktdaten angegeben werden, um für mögliche Fragen bereitzustehen.

 

3. Keine eindeutige Jobbezeichnung

Begriffe wie „Pflege-Guru“ oder „IT-Crack“ klingen hip und wirken sympathisch. Bewerber:innen suchen allerdings mit den gebräuchlichen Bezeichnungen ihrer Tätigkeiten in der Google-Suchleiste. Schlagwörter und ein SEO-optimierter Inhalt sind daher das A und O, um online gefunden zu werden.

 

4. Keine ansprechende Gestaltung

Es kommt nicht nur auf den Inhalt an, sondern auch auf die Verpackung. Der erste optische Eindruck ist sehr wichtig. Das gilt natürlich auch bei digitalen Stellenanzeigen. Die Gestaltung eines Stellenangebots und der dazugehörigen Landingpage mit allen wichtigen Informationen lassen auf die Professionalität und den Umgang mit digitalen Medien eines Unternehmen rückschließen.

 

5. Fehlende Flexibilität

Ganz traditionell gesehen gehört ein Anschreiben zu einer Bewerbung dazu. Aber haben Sie schon mal darüber nachgedacht, eine andere Art der Selbstpräsentation von den Bewerbern zu ermöglichen? Viele Jobsuchende melden sich meist nicht nur bei einer Firma, sondern bei mehreren. Ihr Anschreiben ist dementsprechend immer gleich aufgebaut, nur einige Details werden geändert. Zum Leidwesen der Personaler:innen sind sie entsprechend austauschbar und mit Standardphrasen ausgestattet. Eine Alternative wären z.B. kurze Vorstellungsvideos, die frei gestaltet werden können. Oder Sie geben Fragen vor, die beantwortet werden sollen.

So hat man als Arbeitgeber einen ersten persönlichen Eindruck des Bewerbers und bereits eine erste Arbeitsprobe. Vor allem in organisatorischen, kommunikativen oder kreativen Bereichen können Sie so Rückschlüsse zu persönlichen Stärken oder der Technikaffinität von Personen ziehen.

 

6. Zu wenig Informationen

Immer mehr gewinnen Benefits wie Leihräder oder Firmenlaptops für neue Mitarbeiter:innen an Relevanz. Diese tragen zwar auch zu einem guten Arbeitsverhältnis bei, sind aber nicht unbedingt ausschlaggebend. Viel mehr ist es wichtig, Informationen über das Unternehmen und seine Mitarbeiter:innen preiszugeben. Da dies in der Stellenausschreibung meist nur in begrenztem Raum und lediglich in Textform möglich ist, bietet sich eine eigene Landingpage mit weiteren Infos und Unternehmensvideos oder Bildern an. Auch die Verlinkung zu Ihrer aussagekräftigen Webseite oder den eigenen Social Media Kanälen gehören für Bewerber:innen heute für einen „digitalen Gesamteindruck“ dazu. 

Klingt kompliziert? Mit uns machen Sie es sich ganz einfach und finden passende Bewerber:innen jetzt in 30 Tagen online. Wir veröffentlichen Ihre Stellenanzeige in den wichtigsten Suchmaschinen und auf Social Media und sorgen mit einer genau auf Ihre Wünsche zugeschnittenen, ansprechenden Landingpage für qualifizierte Bewerber:innen, die zu Ihnen passen.

Joris Feldmann

Joris Feldmann

Kaufmännischer Assistent mit Redaktionserfahrung, macht aktuell seine Ausbildung als Medienkaufmann Digital & Print bei der Schlüterschen.

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